Die
eMail Filesharingsoftware Pando hat in einer von Intel Capital angeführten Finanzierungsrunde 7 Millionen Dollar kassiert. Da stellt sich einem doch die Frage nach dem warum? Bei Pando handelt es sich eher um einen 1-Click Hoster mit begrenzter Vorhaltezeit statt um eine echte P2P Software. Der User benötigt die Pando Software sowie einen eMail-Account, Dateien die man nun verteilen möchte zieht man auf die Pando Software diese werden gepackt und ein .pando-File wird per eMail an die Empfänger geschickt. In diesem .pando-File befinden sich alle Informationen ausser den eigentlichen Dateien die geshared werden sollen, diese werden auf einen Server von Pando hochgeladen und liegen dort 14 Tage zum Download bereit.
Jetzt stellt sich mir die Frage, was passiert wenn der Dienst angenommen und eine beachtliche Anzahl an Usern bekommt? Dann ist der Flaschenhals des Downloadvergnügens die Server von Pando. Alle
Vorteile von echtem P2P sind nicht vorhanden und die Sharer machen sich im Zweifelsfalle sogar noch leichter Angreifbar da echte eMail-Adressen existieren müssen und es eine Zentrale Verwaltung gibt auf der diese Daten natürlich genauso bekannt sein müssen wie auch die Dateien die geshared werden müssen. Dieses System bietet also ausser einer selbst definierbaren Gruppe von Leuten mit denen man etwas sharen möchte keine weiteren Vorteile. In meinen Augen überwiegen also eher die Nachteile, aber ich lass mich auch gern vom Gegenteil überzeugen

[ via
Golem &
Gulli ]
Kommentare
Tue, 11.11.2008 13:19
Thu, 30.10.2008 12:58
Thu, 23.10.2008 17:06
Mon, 20.10.2008 15:40
Sun, 19.10.2008 20:40