Artikel mit Tag Literatur
Jakob Hein - Antrag auf ständige Ausreise
Es wird verfilmt
Shortlist für den kuriosesten Buchtitel 2008
Am 15. Oktober ist es soweit, Susanne Fröhlich, Benn Schott und Elmar Krekeler wählen aus den folgenden Titeln den Kuriosesten Buchtitel 2008:
- Begegnungen mit dem Serienmörder. Jetzt sprechen die Opfer (Stephan Harbort, Droste Verlag)
- Gräber selbst gestalten. Individuell - Stilvoll - Pflegeleicht (Ulrike Müller-Kaspar / Manuela Prinz, Österreichischer Agrarverlag)
- Wer bin ich - und wenn ja wie viele? (Richard D. Precht, Goldmann Verlag)
- Landwirtschaftliche Fahrzeuge beim Gülle- und Mistfahren (Michael Schauer, Podszun Verlag)
- Vom Lustgewinn beim Speisen im Freien (Ingrid Schick, CoCon Verlag)
- Ich reiß mir eine Wimper aus und stech dich damit tot (Josef Winkler, Suhrkamp Verlag)
Im Anschluss an die Wahl findet eine Podiumsdiskussion "Titel, Typo, Temperamente – Genie und Wahnsinn bei der Vergabe von Buchtiteln“ statt. Wer Live dabei sein möchte, Frankfurter Buchmesse, 15. Oktober 15 Uhr, Börsenblatt-Cafe, Halle 4.0 D 1339. Mein Favorit für den Titel ist "Wer bin ich - und wenn ja wie viele?" ![]()
Wahl der Beigeordneten in Zwickau
Heute werden in Zwickau vom Stadtrat die beiden neuen beigeordneten Bürgermeister gewählt. Der derzeitige Bürgermeister für Ordnung und Umwelt, Sven Dietrich, steht nicht mehr zur Wahl. Er hat heute seine Kandidatur als Kandidat für sein bisheriges Dezernat zurückgezogen und widmet sich nun neuen Aufgaben und Leidenschaften in seinem Leben. Spekuliert werden darf über die Gründe seines Rückzugs, gemunkelt wird das ihm der fehlende Rückhalt im Stadtrat und das Gerangel um die beiden verbliebenen Beigeordneten Stellen keine große Chance auf eine Wiederwahl eingeräumt hätten.
Sven Dietrich, Jahrgang 1969, widmet sich fortan seiner Leidenschaft der Literatur. Im Oktober erscheint im Wenz Verlag sein Roman "Grenzgänger - Die Geschichte eines Gejagten"
Sie wollte nur ins Blog
Liebe Frau Isabell Sommer,
Mit Verwirrung erreichte mich Ihre heutige eMail. Muss man jetzt wirklich schon als Autor eines Buches via eMail-Spam selbiges bewerben? Immer fein mit Links in Amazon, damit man es auch ja schnell findet. Ist sowas wirklich nötig? Ich finde nicht! Gerade mit Blick auf mein allgemeines Mail-Aufkommen kann ich auf weitere Spam-Mails gern verzichten. Andererseits, unter dem Aspekt des Viralen Marketings betrachtet, funktioniert die Sache bestimmt nicht schlecht, so kommt man auch ins Gespräch respektive in die Blogs.
Leider muss ich Ihnen aber mitteilen, das Ihr Buch so garnicht mein Thema ist aber vielleicht hatte Ihre Kampagne ja bei anderen mehr Erfolg. Sobald es erschienen ist werden wir das sicherlich an den Verkaufszahlen merken. Und da ich selbige nicht beeinflussen möchte verzichte ich an dieser Stelle auf auf die Nennung Ihres Buches. Ich hoffe Sie verstehen das und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Carsten Müller
Julia Friedrichs - Gestatten: Elite
Und genau das war auch das für mich erschreckenste an Ihren Recherchen. Elitenbildung wird überall betrieben auch da wo man es am wenigsten erwartet, zbsp. bei den Globalisierungskritikern von ATTAC. Ob Eliten nun nötig sind oder zur Spaltung der Gesellschaft führen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Für mich als potentiellem zukünftigen Elternteil wird sich eher eine andere Frage stellen, nämlich die ob ich mir die Elitenbildung meines Kindes überhaupt leisten kann...
Schreibwettbewerb 2009
Bis zum 30.11.2008 hat jeder die Möglichkeit einen Historischen Roman beim Rowohlt Verlag einzureichen und damit im März 2009 einen Buchvertrag oder eines der neun Buchpakete zu gewinnen. Wer mitmachen möchte sollte sich die Teilnahmebedingungen durchlesen.
[ via Börsenblatt ]
Eric T. Hansen - Planet Germany
Vor langer Zeit hab ich dieses Buch des Ex-Mormonen und Wahldeutschen Eric T. Hansen geschenkt bekommen, mit Genuß gelesen und mir immer wieder vorgenommen dazu eine kleine Rezension hier im Blog zu verfassen. Heute ist es nun soweit und da ich einiges wieder vergessen habe musste ich erstmal wieder kurz reinlesen um die Begeisterung und den Spaß den ich beim lesen hatte wiederzufinden. In "Planet Germany"schreibt ein gebürtiger US-Amerikaner über uns Deutsche und "deckt" dabei mehr Wahrheiten auf als uns Deutschen vielleicht lieb ist. Nicht jeder weiß zum Beispiel das der Toast Hawai garnicht aus Hawai stammt sondern in Deutschland erfunden wurde, oder das Hermann Bahlsen der eigentliche Erfinder der Fließbandproduktion war nur Henry Ford das besser vermarktete. Auch das wir Deutschen uns dauernd über die Verrohung der Esskultur und der fortschreitenden McDonaldisierung beschweren, allerdings selbst die Erfinder des Fastfoods sind und eine größere Dichte an Imbißbuden als jede Großstadt der USA haben begeistert. Deshalb und vorallem wegen dem lockeren und sehr witzigen Schreibstil Hansens, bekommt dieses Buch von mir das Prädikat "Unbedingt lesen!"
Kuriosester Buchtitel 2008 gesucht
Schott Samelsurium und das Börsenblatt suchen den kuriosesten Buchtitel 2008. Anbei meine kleine Liste grandioser Buchtitel, leider aufgrund des Erscheinungsdatums keine Kandidaten für den Preis.
- Heinz Strunk - Fleisch ist mein Gemüse
- Stefan Schwarz - War das jetzt schon Sex? Frauen, Familie und andere Desaster.
- Selim Özdogan - Es ist so einsam im Sattel, seit das Pferd tot ist.
- Shalom Auslander - Eine Vorhaut klagt an.
- Dirk Bernemann - Ich hab die Unschuld kotzen sehen
- Richard David Precht - Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?
- Karl Dall - Auge zu und durch
Karl May und Meißen
Nach einem mehr oder weniger erfolglosen Ausflug nach Weimar am letzten Montag sind wir tags drauf dann nach Radebeul ins Karl May Museum gefahren um etwas Wild West Luft zu schnuppern
Auch wenn dort der Eintritt mit 7 Euro pro Person nicht gerade zu den Schnäppchen gehört waren sie es doch allemal wert. Jede Menge Informationen über die Indianischen Ureinwohner, welche unser durch Film und Fernsehen geprägtes Bild des "Indianers" etwas gerade rückten, und natürlich auch über das Leben und die Werke von Karl May. Alles in allem wirklich sehr empfehlenswert! Nach der Villa Shatterhand verschlug es uns nach Meißen wo wir etwas essen gingen und dann durch die Altstadt hinauf auf die Albrechtsburg bummelten. Dort schauten wir uns mit unserem restlichen Bargeld noch das Museum in der Albrechtsburg an und lernten etwas über die Geschichte des Meißener Porzellans. Fotos beider Ausflüge sowie die wenigen Fotos aus Weimar gibt es in der Gallery.






Kommentare
Tue, 11.11.2008 13:19
Thu, 30.10.2008 12:58
Thu, 23.10.2008 17:06
Mon, 20.10.2008 15:40
Sun, 19.10.2008 20:40